Die deutsche Stabhochspringerin Silke Spiegelburg scheitert an 4,70 Meter. Weinend muss sie mitansehen, wie Jennifer Suhr aus den USA, die Kubanierin Yarisley Silva und Jelena Issinbajewa aus Russland vor ihr auf dem Podest landen.
21,36 Meter stößt Nadeschda Ostaptschuk aus Weißrussland ihre Kugel - das ist Gold. Die Neuseeländerin Valerie Adams schafft nur 66 cm weniger und wird Zweite vor der Russin Jewgenia Kolodko. Die Deutsche Christina Schwanitz erreicht Rang elf.
Grenada darf sich dank Kirani James mit Gold schmücken. James läuft die 400 Meter in 43,94 Sekunden und siegt vor Luguelin Santos aus der Dominikanischen Republik und Lalonde Gordon aus Trinidad und Tobago.
Felix Sanchez aus der Dominikanischen Republik fällt nicht nur optisch, sondern auch sportlich auf. Über 400 Meter Hürden lässt er sich die Goldmedaille nicht entgehen. Silber bekommt die USA, Bronze Puerto Rico.
Antje Möldner-Schmidt und Gesa Felicitas Krause erringen die respektablen Plätze Sieben und Acht über 3000 Meter Hindernis. Gold schnappt sich überlegen die Russin Julia Zaripowa, es folgen Habiba Ghribi aus Tunesien und die Äthiopierin Sofia Assefa.
Das deutsche Tischtennis-Team schafft die Sensation gegen China im Halbfinale nicht: Zwar schlägt Timo Boll den Olympiasieger Zhang Jike, doch die restlichen Spiele gehen verloren. Es bleibt allerdings das Spiel um Bronze.
Die deutschen Volleyballer stehen erstmals seit Silber durch die DDR 1972 bei Olympia in der K.o.-Runde. Durch den Sieg Russlands gegen Serbien ist die Viertelfinalteilnahme schon vorzeitig gesichert. Nun wartet Bulgarien auf das deutsche Team.
Die Deutsche Elisabeth Seitz verlässt London mit einer guten Leistung am Stufenbarren und dem sechsten Platz. Alija Mustafina aus Russland holt Gold, He Kexin aus China Silber und die Britin Elisabeth Tweddle Bronze.
An den Ringen liegt der Chinese Chen Yibing von Beginn an vorne. Doch der letzte Starter Arthur Nabarrete Zanetti aus Brasilien macht dem Favoriten mit einer beinah perfekten Kür einen Strich durch die Rechnung und holt Gold.
Die britische Equipe holt 60 Jahre nach ihrem letzten Erfolg 1952 in Helsinki wieder Gold. Im Stechen gegen die Niederlande überzeugen Nick Skelton, Ben Maher, Scott Brash und Peter Charles. Das saudi-arabische Team wird überraschend Dritter.
Die Goldmedaille im olympischen Bahnsprint geht an Jason Kenny. Der Brite schlägt vor dem begeisterten Publikum im Londoner Velodrom den Franzosen Gregory Baugé nach zwei Läufen. Bronze schnappt sich Shane Perkins aus Australien.
Omid Haji Noroozi aus dem Iran ringt seinen georgischen Gegner Revas Laschchi im Finale mit 2:0 nieder. Den letzten freien Platz auf dem Podest der Ringer bis 60 Kilogramm sichert sich der Japaner Ryutaro Matsumoto.
Alexej Torochtij aus der Ukraine hebt 412 Kilo zum knappen Sieg gegen den Iraner Navab Nasirshelal, der im Zweikampf ein Kilogramm weniger schafft. Dritter wird der Pole Bartlomiej Bonk - wiederum mit 1000 Gramm weniger.
Niccolo Campriani schießt sich im Kleinkaliber-Dreistellungskampf an die olympische Spitze. Mit 1278,5 Ringen positioniert er sich vor seinen Konkurrenten Kim Jonghyun aus Südkorea und dem US-Amerikaner Matthew Emmons.
Im Laser Radial siegt Xu Lijia und holt das zweite olympische Segel-Gold für China. Die Niederlande werden Zweite, Belgien Dritter.
LONDON 2012 - DIE ENTSCHEIDUNGEN AM 10. OLYMPIATAG
LONDON 2012 - DIE ENTSCHEIDUNGEN AM 10. OLYMPIATAG