Die Herren-Sprint-Staffel Jamaikas siegte erneut mit ihrem grandiosen Schlussläufer Usain Bolt. In Weltrekordzeit triumphierten Bolt und seine Kollegen Carter, Frater und Blake vor den USA und Trinidad und Tobago.
Die deutschen Hockey-Herren wiederholten ihren Erfolg von Peking und gewannen Gold. In einem emotionalen Finale schlugen sie die Niederlande mit 2:1 (1:0). Doppeltorschütze Jan Philipp Rabente und Torwart Max Weinhold waren die Erfolgsgaranten.
Der Olympiasieger über 10.000 Meter, Mo Farah, gewann auch das 5000-Meter-Rennen. Vor 80.000 begeisterten Fans setzte sich der Brite in einem packenden Endspurt gegen den Äthiopier Dejen Gebremeskel und den Kenianer Thomas Longosiwa durch.
Im Cross-Country-BMX fuhr Sabine Spitz aus Deutschland trotz eines Sturzes zu Silber, nachdem sie in Peking und Athen bereits Gold und Bronze gewonnen hatte. Siegerin in London wurde die Französin Julie Bresset.
Beim 50-Kilometer-Rennen der Geher durch London gewann der Russe Sergej Kirdjapkin Gold bei den Männern. Die Strecke für die Frauen war 20 Kilometer lang, dabei stürmte Jelena Laschmanowa vor Olga Kaniskina zu einem russischen Doppelerfolg.
Die Russin Jewgenija Kanajewa sicherte sie sich zum zweiten Mal die Goldmedaille in der Rhythmischen Sportgymnastik. In drei von vier Wertungen erzielte sie die jeweils höchste Punktzahl. Silber ging an Kanajewas Landsfrau Darja Dimitrijewa.
Oribe Peralta schoss die Außenseiter aus Mexiko im Fußballfinale mit zwei Toren zu einem verdienten 2:1 (1:0) Sieg. Die Brasilianer, deren Anschlusstor viel zu spät fiel, mussten sich wie 1984 und 1988 mit Silber begnügen.
Der Tscheche David Svoboda gewann die Goldmedaille im modernen Fünfkampf. Im abschließenden kombinierten Wettbewerb aus Laufen und Schießen kam er sechs Sekunden vor dem Chinesen Cao Zhongrong ins Ziel.
Die 4x400-Meter-Frauen-Staffel der USA holte in London zum fünften Mal in Folge die Gold-Medaille. Souverän verwies das US-Quartett Russland und Jamaika auf die Plätze.
Die Goldmedaille im Speerwerfen ging überraschend an Keshorn Walcott aus Trinidad und Tobago. Er warf 84,58 Meter, weiter als der Ukrainer Alexander Pjatnyzja und der Finne Antti Ruuskanen.
Bei der letzten Segelentscheidung gewinnen die Spanierinnen in der Bootsklasse "Elliott 6M" Gold. In einem spannenden Matchrace-Finale setzen sie sich gegen das Team aus Australien mit 3:2 durch.
Anna Tschitscherowa aus Russland ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat Gold im Hochsprung gewonnen. Die Weltmeisterin siegte mit 2,05 m vor der US-Amerikanerin Brigetta Barrett, die 2,03 m übersprang.
In einem spannenden Finale sprang der US-Amerikaner David Boudia vom 10-Meter-Turm zu Gold und verwies den favorisierten Chinesen Qiu Bo auf den zweiten Platz.
LONDON 2012 - DIE ENTSCHEIDUNGEN AM 15. OLYMPIATAG
LONDON 2012 - DIE ENTSCHEIDUNGEN AM 15. OLYMPIATAG